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Es grünt so grün
Songül Sönmez & Betül Seyma Küpeli
2017

 
Diese Arbeit versucht einen direkten Bezug auf die ehemaligen Stallungen der Trabrennbahn in Krieau zu nehmen, in dem sie sich auf den Entwurf einer nahen Zukunft dieses Geländes seitens Akteuer*innen, die auch die Eigentümer sind zu fokussieren. Die seitens dieser Akteur*innen verwendeten Mitteln und Formen, die aufgegriffen werden um eine von ihnen konstruierten möglichen Utopie zu zeigen. Verbindungen und Ähnlichkeiten zwischen einer möglichen emanzipatorischen Linken Utopie und dieser des grünen Kapitalismus stehen im Vordergrund dieser Arbeit. Die Grundstückeigentümer* kreieren Elemente und Slogans, welche auch vielleicht im ersten Moment, wie eine Art anti-kapitalistische Haltung sein könnte. Slogans, wie Naturnah, Nachbarschaft, und ein gemeinschaftliches Leben, sind eine von vielen Werbeslogans um eine gewisse Reinwaschung und Legitimierung des bestehenden Systems zu schaffen und diese auch zu vermehren. Vor allem die Beziehung zwischen Umwelt/Ökologie/ Ökologiesierung und Ökonomie/Kapital werden hinterfragt. Die wilde Natur auf der einen und die geplante, optimierte, unterwürfige Natur auf der anderen Seite sind Elemente die immer wieder gezeigt werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Arbeit einen zweiteiligen Charakter hat, wobei sie sowohl als ein Ganzes, als auch Singulär funktionieren kann. Der zweite Teil besteht aus einem Geländeplan, der ein Masstab von 1:200 besitzt, die die planerische Phase eines konstruierten Gemeinschaftslebens inszenieren soll.
 
Songül Sonmez studiert seit 2011 an der Akademie der bildenden Künste Wien Konzeptuelle Kunst. Lebt und arbeitet in Wien.
 
Betül Seyma Küpeli diplomierte 2015 in Architektur an der Technischen Universität Wien. Studiert seit 2015 Konzeptuelle Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Lebt und arbeitet in Wien. 
 

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